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Viele Wege zum Schutz des geistigen Eigentums

Eine Rückschau auf den IP-Day an der HAW Hamburg

Der IP-Day an der HAW Hamburg thematisierte am 13. November das Urheberrecht, Patente und Standardisierung. Bei der Podiumsdiskussion trafen unterschiedliche fachliche Meinungen aufeinander – mit wertvollen Hinweisen für Erfinderinnen und Erfinder.

Ein halbes Jahr nach dem Welttag des geistigen Eigentums im April, dem Anlass für den ersten IP-Day am UKE, wurde die Ringveranstaltung mit wechselndem Veranstaltungsort an der HAW fortgesetzt. Die Mitglieder des Hamburger Patentverbundes laden dazu in Kooperation mit der Hamburg Innovation GmbH (HI) Spezialisten zu Impulsvorträgen und Podiumsdiskussionen ein.

“Secure Your Ideas“ – Schütze Deine Ideen

Die verschiedenen Möglichkeiten zum Schutz des geistigen Eigentums gaben die inhaltliche Richtung der Vorträge vor. Die Vorträge hatten die Themen ‚Urheberrecht zum Schutz von Software‘, ‚Patente zum Schutz von technischen Erfindungen‘ und ‚Normung und Standardisierung zur Unterstützung des Markteintritts‘ zum Gegenstand.

Prof. Dr.-Ing. Bernd Sankol beschrieb in seinem Vortrag ein konkretes Beispiel aus der Praxis („GREOKEMS – Der Weg von der Methode zur Norm“). Um die Ergebnisse seines Forschungsprojekts mit einem Patent schützen zu lassen, nahm er zunächst mit der Patentverwertungsagentur bei Tutech Kontakt auf. Trotz der Neuheit seiner Methode stellte sich jedoch heraus, dass die für eine Patentierbarkeit nötige Technizität nicht gegeben war. Mit Partnern aus der Industrie wurden die Erkenntnisse jedoch in eine neue VDI-Richtlinie eingebracht und so konnte die neuartige Methode als zukünftige Norm in den vorgesehenen Branchen publik gemacht werden. Das zugehörige Standardisierungsvorhaben wurde vom Bund im Rahmen des WIPANO-Programms gefördert.

Foto: Steffi Grimme

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass trotz unterschiedlicher Methoden und Strategien ein gemeinsames Grundverständnis besteht, was das Urheberrecht, die Patentierung und Standardisierung zum Schutz von geistigem Eigentum angeht. Und dass diese Möglichkeiten zum Schutz von geistigem Eigentum strategisch sinnvoll miteinander kombinierbar sind. Anhand praxisrelevanter Beispiele wurden Impulse für die Projektarbeit der IP-Day-Besucherinnen und -Besucher gesetzt und die Vor- und Nachteile der dargestellten Möglichkeiten erörtert. Die Expertinnen und Experten standen im Anschluss dann noch für Einzelgespräche zur Verfügung.

Weitere Infos

Mehr Informationen zum IP-Day auf:

ipday.hamburg

Kontakt Hamburg Innovation GmbH:

Dr. Atillâ Çoksezen
IP Management
Tel.: +49 40 76629-6585
coksezen@tutech.de

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