Das durch die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) der Freien und Hansestadt Hamburg finanzierte Programm „Calls for Transfer“ stärkt erneut die Realisierung innovativer Erkenntnisse, Konzepte oder Technologien

Oftmals verbleiben innovative Ideen, Forschungsansätze und Erfindungen von heute dort, wo sie keinerlei Auswirkungen auf das Morgen haben: In den Schubladen der Forschenden. Grund hierfür sind meist fehlende finanzielle Mittel, die insbesondere kleinere Forschungsvorhaben in ihren Anfängen betrifft. Das im Sommer 2018 erfolgreich gestartete Programm „Calls for Transfer“ (C4T) in Projektträgerschaft der Technischen Universität Hamburg (TUHH) setzt gezielt an dieser Problematik an und fördert den Ideen-, Wissens- und Technologietransfer an den staatlichen Hamburger Hochschulen, indem Projektanträge mit bis zu 30.000 EUR unterstützt werden.

Ob zukunftsorientierte Erfindung, neuartige Erkenntnis oder wirtschaftswirksames Konzept: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können vom 15. März bis zum 30. April 2019 Projekte, die auf 12 Monate ausgelegt sind und einer Förderung bis zu 30.000 EUR bedürfen, beantragen. Die Fördersumme ist inhaltlich wie formal flexibel einsetzbar, um die Projektvorhaben umsetzungsorientiert vorantreiben zu können. Durch das C4T-Format sollen transferrelevante Forschungsprojekte aller staatlichen Hamburger Hochschulen unterstützt, ausgebaut und weiterentwickelt werden, damit kreative Lösungen aller Disziplinen einen direkten Weg in die praktische Anwendung finden.

Bei den Anträgen kann es sich um Forschungskooperationen innerhalb der Wissenschaft genauso handeln wie um welche mit Industrie-  und Wirtschaftsbeteiligung oder anderen hochschulexternen Partnern. Auch wissensbasierte Gründungsvorhaben oder die Unterstützung des Eigenanteils von WIPANO-Validierungsanträgen werden gefördert – ausschlaggebend sind stets der innovative Ansatz sowie die Transferrelevanz des zu Grunde liegenden Vorhabens. Wichtig hierbei ist, dass das „Calls for Transfer“-Format unter transferrelevanten Projekten nicht nur Anträge aus der angewandten wie technischen Wissenschaft versteht, sondern auch Forschungsergebnisse aus den Sozial- und Geisteswissenschaften sowie künstlerischen Disziplinen einschließt. Denn eine zukunftsträchtige Verwirklichung betrifft nicht nur wirtschaftswirksame Erfindungen, sondern auch Erkenntnisse und Vorhaben, die in gesellschaftlichen oder kulturellen Kontexten gelebt werden sollen.

Die insgesamt 16 geförderten Projekte des vergangenen Calls beschäftigten sich dementsprechend intensiv mit komplexen Themen naturwissenschaftlicher, technischer und medizinischer Natur bis hin zu Problemstellungen aus dem kulturellen und sozialen Sektor. So zeigt sich, dass die Frage „Wie wollen wir in Zukunft leben?“, die in allen vergangenen Anträgen mitschwingt, nie einseitig zu betrachten ist, sondern lediglich interdisziplinär beantwortet werden kann.

Die C4T-Ausschreibung eröffnet ab dem 15.03.2019 erneut Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener staatlicher Hochschulen Hamburgs die Chance, Erfindungen wie Erkenntnisse heraus aus der Hochschule und hinein in den Markt oder in die Gesellschaft zu überführen. Die aktive Umsetzung erfolgt durch den Projektkoordinator Hamburg Innovation GmbH (HI), die als langjähriger Schnittstellen-Manager zwischen Wissenschaft und Wirtschaft nicht nur alle Herausforderungen des Wissens- und Technologietransfers gekonnt meistert, sondern zugleich unterschiedliche Partner gezielt miteinander vernetzt.

Das HI-Team freut sich auf zahlreiche Projektideen, die sich mit innovativen Ideen und wirtschaftswirksamen Konzepten auseinandersetzen und steht bei Fragen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

 

Eckdaten:

  • Einreichungsphase: 15.03.2019 – 30.04.2019
  • Fördersumme: bis zu 30.000 EUR
  • Förderfähig sind innovative und transferrelevante Konzepte aller wissenschaftlichen Disziplinen der staatlichen Hochschulen Hamburgs.
  • Das Auswahlverfahren wird von der Hamburg Innovation GmbH gesteuert.
  • Die erfolgversprechendsten Transferideen werden bezüglich ihres Potenzials und der Qualität von einem externen Expertengremium ausgewählt.

 

Förderrichtlinie:

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Kontakt Hamburg Innovation GmbH:

Anke Kayser
Fördermaßnahme „Calls for Transfer“
Hamburg Innovation GmbH
Telefon: +49 40 76629-3151
E-Mail: kayser@hamburginnovation.de

 

Pressemitteilung zum Start der Fördermaßnahme „Calls for Transfer“:

 

„Calls for Transfer“: Erfolgreicher Start in die erste Runde