Die Hochschulen in Hamburg haben neben der Forschung und Lehre eine weitere wichtige Aufgabe: Ideen-, Wissens- und Technologietransfer. Technologische Neuerungen, innovative Produkte und neue Gründungsideen sollen den Weg aus den Hochschulen leichter in die Wirtschaft finden um die Zukunftsfähigkeit der Stadt zu stärken. Dafür hat die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung gemeinsam mit den Hochschulen und der Hamburg Innovation GmbH eine ganze Reihe von Maßnahmen auf den Weg gebracht. In den kommenden drei Jahren stehen rund drei Millionen Euro für die Umsetzung bereit.

INNOVATIONS-SCOUTS, ONLINE-KOMPETENZATLAS UND FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG SORGEN FÜR EIN NOCH GRÜNDERFREUNDLICHES ÖKOSYSTEM

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Die Zukunft Hamburgs liegt in Forschung und Innovation sowie guter Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. An unseren Hochschulen gibt es viele kluge Köpfe, bahnbrechende Forschungsergebnisse und gute Ideen. Zu häufig bleiben diese aber noch verborgen. Das neue Förderprogramm bietet die Chance, die Wissens- und Technologietransferbereiche der Hochschulen, des UKE und der Hamburg Innovation als Transfergesellschaft aller Hochschulen zu stärken. Davon wird der gesamte Standort profitieren.“

Martin Mahn, Geschäftsführer Hamburg Innovation GmbH: „Als Transfergesellschaft der Hamburger Hochschulen haben wir großes Interesse daran, dass Forschungsergebnisse zu echten Innovationen werden und im Markt erfolgreich sind. Auch die Expertise an den Hochschulen soll für künftige Forschungskooperationen transparenter werden: dafür wird es den Kompetenzatlas geben. Gemeinsam mit den Hochschulen möchten wir die Potenziale mit Scouting identifizieren und mit ‚Calls for transfer‘ die Forscherinnen und Forscher auffordern, ihre Ideen auszuprobieren.“

Pressemitteilung der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung:
www.hamburg.de/bwfg/10463032/2018-02-15-bwfg-hamburg-legt-neues-foerderprogramm-fuer-technologietransfer-und-innovationen-an-hochschulen-auf/

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Julia Offen
Pressesprecherin
Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung
Telefon: (040) 428 63 – 2322
E-Mail: julia.offen@bwfg.hamburg.de