Projekt

Calls for
Transfer

Initialzündung für Wissensprojekte

ProjektTeam

Um wirtschaftswirksame oder soziokulturelle Konzepte aus der Hochschule hinaus und hinein in Industrie oder Gesellschaft zu überführen, fehlt es oftmals an finanziellen Mitteln. So verbleiben zukunftsträchtige Ideen, Erfindungen und kleinere Forschungsvorhaben häufig in den Schubladen Forschender. Das im Sommer 2018 gestartete Programm „Calls for Transfer“ (C4T) in Projektträgerschaft der Technischen Universität Hamburg (TUHH) setzt gezielt an dieser Problematik an und fördert den Ideen-, Wissens- und Technologietransfer an den staatlichen Hamburger Hochschulen, indem Projektanträge mit bis zu 30.000 EUR initial unterstützt werden. Auf diese Weise sind bereits über 70 unterschiedlichste Vorhaben technischer, naturwissenschaftlicher und medizinischer Natur sowie aus den Kultur- und Geisteswissenschaften ihrem Ziel einer nachhaltigen Realisierung näher.

Ob zukunftsorientierte Erfindung, neuartige Erkenntnis oder wirtschaftswirksames Konzept: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der staatlichen Hamburger Hochschulen können vom 15.09.2021 bis zum 31.10.2021 erneut Projekte mit einer Größenordnung von bis zu 30.000 EUR und einer Dauer von 12 Monaten beantragen. Die Fördersumme ist inhaltlich wie formal flexibel einsetzbar, damit die Projektvorhaben umsetzungsorientiert vorangetrieben werden können.

Das durch die Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFGB) geförderte Programm wird von unserem Team koordiniert, das bei Fragen jeglicher Art gerne unterstützt: Wir freuen uns auf Ihre Anträge!

FAQ

Antragsberechtigt sind sowohl einzelne Wissenschaftler:innen als auch Forschungsverbünde der staatlichen Hamburger Hochschulen. Wichtig ist außerdem, dass der:die Antragsstellende über eine Anstellung an einer staatlichen Hochschule Hamburgs verfügt: Ob Professor:in, Dozent:in oder wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in ist irrelevant. Dabei agiert das C4T-Förderformat themenoffen und fördert ausdrücklich Projektvorhaben aller wissenschaftlichen Disziplinen. Die Beteiligung von externen Partnern ist möglich, jedoch nicht förderfähig. Externe Partner müssen daher eigene Ressourcen einbringen.

Bei dem C4T-Förderformat handelt es sich um eine Anschubfinanzierung für Projektvorhaben mit einem Volumen bis zu 30.000 €. Grundsätzlich sind aber auch größere Projekte antragsfähig. In solchen Fällen ist jedoch darzustellen, wie die Finanzierung der Differenz gewährleistet wird.

Die genehmigten Fördermittel werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Je nach Projektvorhaben können Antragsteller:innen die Fördermittel für Personal-, Sach- oder sonstigen Investitonsmittel beantragen. Damit soll eine individuelle und trotzdem flexible Umsetzung und eine bestmögliche Weiterentwicklung von Ideen, Konzepten, Erfindungen, Technologien etc. ermöglicht und realisiert werden. Im Beantragungsformular muss im Detail aufgeführt werden, wofür die Mittel eingesetzt werden sollen. Eine Mittelumwidmung im Laufe der Projektzeit ist möglich.

Die Förderdauer für die einzelnen Projekte – und damit auch die Projektlaufzeit – ist auf maximal 12 Monate begrenzt. Bei unerwarteten begründbaren Projektverzögerungen ist in Einzelfällen eine kostenneutrale Verlängerung möglich, um die Projekte bestmöglich abschließen zu können.

Grundsätzlich sind mehrfache Beteiligungen innerhalb eines Calls oder in mehreren Calls möglich, jedoch müssen sich mehrere Einreichungen inhaltlich unterscheiden. Dies betrifft auch neue Anträge von Antragssteller:innen, die ein bereits von C4T gefördertes Projekt eingereicht haben.

Für in vergangenen C4T-Calls abgelehnte Projektvorhaben gilt: Eine erneute Einreichung ist möglich. Es empfiehlt sich dabei, auf die im Absageschreiben erwähnten Mängel Bezug zu nehmen und diese aufgeführten Punkte zu überarbeiten. Bitte vermerken Sie im Beantragungsformular die Einreichung eines überarbeiteten Projekts und die wichtigsten Änderungen. (Platz hierfür finden Sie auf dem Titelblatt des Beantragungsformulars.)

Die Begutachtung der eingereichten Anträge erfolgt durch ein externes, mehrköpfiges Gutachtergremium. Die Gutachter:innen sind Expert:innen aus unterschiedlichen Branchen und Disziplinen, um die Projektanträge in ihrer Diversität bestmöglich bewerten und beurteilen zu können.

Die Hamburg Innovation als Koordinatorin dieses Projekts kommuniziert dessen Entscheidung an die Antragsteller:innen und steht auch bei Fragen oder Anmerkungen jeglicher Art zu diesem Förderinstrument zur Verfügung.

Die eingegangenen Anträge werden auf folgende Kriterien geprüft und bewertet:

  • Innovationshöhe
  • Wissenschaftliche Tragfähigkeit
  • Technologisches bzw. kreatives Potenzial
  • Verwertungs- oder Weiterfinanzierungswahrscheinlichkeit des Vorhabens
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit oder Herangehensweise
  • Erfolgte Vorleistungen
  • Einbindung von Partner:innen aus Wirtschaft und/oder Gesellschaft

Wichtig ist, dass sich C4T als Anschubfinanzierung für Projekte versteht, die ohne diese Förderung keine Möglichkeit hätten, gestartet und erprobt zu werden. Neben der "Innovationshöhe", die eine völlig neue oder besonders kreative Perspektive, Technologie, wissenschaftliche Methode etc. beurteilt, ist zudem die Wahrscheinlichkeit einer Weiterführung des Projektgedankens wichtig. Projekte, bei denen davon auszugehen ist, dass sie nach 12 Monaten nicht mehr weiterverfolgt werden können oder sollen, werden nicht gefördert.

A: Forschungsprojekte in wissenschaftlichen Einrichtungen

B: Forschungskooperationen mit Industrie, Wirtschaft oder Gesellschaft

C: Verwertung von Schutzrechten: WIPANO-Validierungsanträge

D: Vorbereitung wissensbasierter Gründungsvorhaben

Projektanträge zum Förderformat C (Verwertung von Schutzrechten: WIPANO-Validierungsanträge) können jederzeit bei der Hamburg Innovation GmbH eingereicht werden und müssen nicht durch das Gutachtergremium genehmigt werden. Stattdessen müssen sie von der Patentverwertungsagentur der Hamburger Hochschulen (PVA) befürwortet werden. Gefördert werden maximal fünf Validierungsprojekte pro Jahr mit einer Kofinanzierung des bei der WIPANO-Förderung zu erbringenden jeweiligen Eigenanteils bis max. 30.000 EUR.

Da es sich bei C4T um eine Anschubfinanzierung für in den Startlöchern befindlichen Projektvorhaben handelt, darf das Startup noch nicht gegründet sein. C4T fördert ausdrücklich die Vorbereitung für eine wissenschaftliche Ausgründung aus der Hochschule. Sollten Sie auf der Suche nach Fördermöglichkeiten für Ihr bereits ausgegründetes Startup sein, wenden Sie sich gerne an beyourpilot.

Vollständig ausgefüllte Projektanträge können klassisch auf dem Postweg (bitte hier unbedingt die Eingangsfristen beachten) oder auch digital per E-Mail an calls4transfer@hamburginnovation.de eingereicht werden. Die Calls sind grundsätzlich vom 15. März bis 30. April sowie 15. September bis 31. Oktober geöffnet.

Im Formular müssen Angaben zu folgenden Punkten in Deutsch enthalten sein (eine englische Übersetzung kann optional angehängt werden): 

  1. Titel des Vorhabens sowie Angabe des gewählten Förderformates A, B oder D (eine Mehrfachankreuzung ist möglich, wenn der Projektantrag konzeptuell mehreren Formaten entspricht, aber keins davon überwiegt)
  2. Allgemeine Angaben zur:zum Antragsteller:in
    • Kurzdarstellung des bisherigen wissenschaftlichen Werdegangs
    • Max. 10 Beispiele bisheriger Publikationen, Schutzrechtsanmeldungen oder Projektvorarbeiten
    • Aussagekräftige Übersicht bereits erfolgter Drittmitteleinwerbungen und eventueller Partnerschaften mit Industrie, Wirtschaft und/oder Gesellschaft (gerne können auch LoIs angehängt werden)
  3. Beschreibung des Projekts mit Angaben zum Ziel des Fördervorhabens inklusive Fördervolumen
  4. Arbeitsplan nach Arbeitspaketen mit Angabe der Meilensteine und verantwortlichen Umsetzern
  5. Ein detaillierter Finanzplan, der die genauen Pläne der Ausgaben für Sach- und Personalkosten sowie für sonstige Ausgaben aufführt
  6. Eine Zusammenfassung der Zusammensetzung des beantragen Förderbudgets (Im Gegensatz zum detaillierten Finanzplan werden hier die Ausgaben von Sach- und  Personalkosten sowie sonstige Ausgaben als Gesamtposten aufgeführt)
  7. Aussicht auf die geplanten Verwertungs- oder Anschlussförderungsmöglichkeiten
  8. Datum und Unterschrift der Antragsteller

Bitte beachten Sie, dass Ihr Beantragungsformular ohne diese Angabe (dies betrifft auch das Datum sowie Ihre Unterschrift) nicht gültig ist.

Bitte nutzen Sie zur Beantragung Ihres Projektvorhabens unser Beantragungsformular. Im Sinne der Vergleichbarkeit ist es wichtig, dass Sie sich an folgende formale Vorgaben halten. Anträge, die diesen Vorgaben nicht entsprechen, müssen wir leider im Voraus ablehnen. Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand und Seitenränder des Beantragungsformulars dürfen nicht geändert werden (genaue Angaben hierzu finden Sie in den Förderrichtlinien). 

Länge des Antrags:

Punkt 3 und 4 des Beantragungsformulars dürfen fünf DIN A4-Seiten nicht überschreiten. Dies betrifft also Ihre Projektbeschreibung (inkl. möglichen Bildern) und die grobe Darstellung des beantragten Förderbudgets. Titelblatt, Anlagen, Datenschutzverordnung sowie Datum und Unterschrift zählen nicht zu den fünf DIN A4 Seiten.

Anlagen:

Bei den Anlagen (Werdegang, Publikationen, Schutzrechtsanmeldungen, Projektarbeiten und bereits erfolgte Drittmitteleinwerbung) ist darauf zu achten, dass es sich um eine möglichst knappe und teils exemplarische Darstellung handeln soll, weshalb die Angaben im Beantragungsformular nicht überschritten werden dürfen. Mögliche LOIs können Sie als PDF zusätzlich einreichen. 

Im Anschluss ist ein Abschlussbericht innerhalb von drei Monaten bei der Hamburg Innovation (HI) als Koordinatorin einzureichen. HI berichtet über erfolgreiche Projekte auf verschiedenen Kommunikationswegen. Darüber hinaus beraten wir gerne zu weiteren Fördermöglichkeiten und Kooperationen im Anschluss an C4T.

Wichtiges

Förderrichtlinie Calls for Transfer: PDF-Download

Beantragungsformular: Download

Ankündigung Call VI: PDF-Download

Kontakt 

AnsprechpartnerinNEN Calls for Transfer

Mareike Post
Projektleitung Fördermaßnahme „Calls for Transfer“
Hamburg Innovation GmbH
Telefon: +49 40 76629-3153
E-Mail: post@hamburginnovation.de

Katja Vogler
Projektassistentin Fördermaßnahme „Calls for Transfer“
Hamburg Innovation GmbH
Telefon: +49 40 76629-3158
E-Mail: vogler@hamburginnovation.de

Gefördert durch:

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